Fränkische-Schweiz-Verein Ortsgruppe Ebermannstadt

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Vordenker und Umsetzer

von Paul Pöhlmann, erschienen im FT am 15./16.8.2020

FRÄNKISCHE SCHWEIZ        (dp)      Dr. Hans Weisel hat die Leitung seines  Arbeitskreises „Heimatkunde“ im Fränkische-Schweiz-Verein, nach über 40 Jahren abgegeben. Georg Knörlein, langjähriger Leiter der Bibliothek der Fränkischen Schweiz, hat diese Aufgabe übernommen. Hans Weisel organisierte mit seiner Frau Monika auch den Buchhandel im Home Office. Der Bücherverkauf erfolgt jetzt über die FSV-Geschäftsstelle in Streitberg.

Hans Weisel trat im Jahr 1979 in den Fränkische-Schweiz-Verein ein. Zur gleichen Zeit wurde der AK „Heimatkunde“ gegründet. Hans Weisel machte spontan den Vorsitzenden. Er übernahm eine überlieferte Bücherei. Die eigene Herausgabe von Schriften und Büchern war jedoch fortan sein Ziel. Von Null angefangen, gibt es heute 40 Bücher und Schriften im vereinseigenen Verlag.

„Dies ist nicht nur eine respektable Entwicklung, sondern ein Alleinstellungsmerkmal unter den Vereinen im Deutschen und Bayerischen Wanderverband. Alles ist,  insbesondere auf die Initiative von Hans Weisel entstanden. Er war aber nicht allein der Vordenker, der Theoretiker, der Chef der die anderen arbeiten lässt - nein, er war Vordenker und Umsetzer, der Praktiker, der die Idee zum Buch entwickelte, der die Autoren suchte und zum Schreiben animierte“, so FSV-Hauptvorsitzender Reinhardt Glauber anlässlich der Ernennung des Heimatfreundes Weisel zum ersten Ehrenmitglied im FSV im Herbst letzten Jahres.

In der ersten Schriftenreihe: „Die Fränkische Schweiz-Landschaft und Kultur“ sind 20 Bände erschienen. Darauf folgte „Die Fränkische Schweiz-Heimatliche Beihefte“. Der Fränkische-Schweiz-Verein möchte in Folge einige seiner bedeudentsten Werke vorstellen. Der Band eins „Rund um die Neideck“ erschien 1983. „ Mit dem vorliegenden Band, der den historische Kernraum der Fränkischen Schweiz zum Thema hat, legt der Arbeitskreis Heimatkunde im Fränkische-Schweiz-Verein, eine neue Schriftenreihe vor, deren Ziel es sein möchte, den vielen Freunden dieses reizvollen Landstriches ein vertieftes Kennenlernen zu ermöglichen“, so der damalige Hauptvorsitzende Fritz Preis in seinem Vorwort.

Der Wandertipp

Wie wäre es mit dem Großen Rundweg, 16 km, Markierung: roter Ring

Von Ebermannstadt aus geht es Richtung Rüssenbach, dann den Berg hoch zum Feuererstein. Von dort läuft man durch Eschlipp weiter Richtung Norden bis zur Straße. Von dort aus geht's rechts Richtung Unterleinleiter. Man kommt dann an der Botzenberger Linde und kurz darauf an der Roten Marter vorbei. Durch den Wald geht's weiter und man trifft auf den Naturlehrpfad bis Ebermannstadt.

Detailliertere Infos finden Sie hier >>.

 

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